Urlaub 2009 – Heimfahrt mit Hindernissen

Wir fahren von Most über Pilsen quer durchs Niemandsland in Richtung deutsche Grenze (schau mal, die vielen armen Mädels am Straßenrand haben alle ihren Bus verpasst…), die wir weit nach Mitternacht erreichen.

Wieder in Deutschland werde ich langsam müde, gegen 4 Uhr früh halte ich auf dem Parkplatz eines X-Beliebigen Fast – Food – Restaurants an und schlafe noch ein paar Stunden, bis uns die Sonne im Bus grillt.

Nach einem kurzen Frühstück mit Zähneputzen bei McD fahren wir weiter in Richtung Bodensee…

Wir kommen bis kurz vor Landsberg, als schließlich der Motor ausgeht und wir mitten auf der Autobahn stehenbleiben.

Nach einem Reparaturversuch und einem kräftigen Schluck Diesel aus der (Nein, sie ist nicht verstopft) Spritleitung sehe ich keinen anderen Ausweg und rufe den ADAC an.

Nach dem Tipp der netten Dame: “Verlassen Sie sofort das Auto, das ist lebensgefährlich” machen wir erstmal Kaffee, sonst wird ja die Zeit bis zum Eintreffen des gelben Engels zu lang.

Dieser ruft glücklicherweise vorher an (“Wie, über 7 Tonnen, da kann ich ja mit dem normalen Abschlepper nichts machen” – hatte ich ja der Hotline nicht nur einmal gesagt), kommt dann auch rechtzeitig zum Einsetzenden Platzregen und schleppt uns zu Mercedes nach Landsberg.

Das wars… wir legen die letzten 120 Kilometer im ADAC – Clubmobil zurück.
Schön wars trotzdem, ich mag mir nur nicht vorstellen, daß dies kurz vor der Tschechisch – Deutschen Grenze im Wald passiert wäre…

Einige Tage später fahre ich wieder nach Landsberg, um den Notdürftig geflickten Bus abzuholen (was eigentlich los war haben die Herrschaften leider nicht rausgefunden), fahre auch ca. 200 Meter mit großem Erfolg, dann geht der Bus wieder aus. Sehr Ärgerlich…

Ich nehme das Zepter in die Hand und wir bauen erstmal den Tank aus. Siehe da, wir haben die Dieselpest!!! Im Tank stehen ca. 10 Zentimeter Schlamm, da kann nichts mehr durchgehen.

Nach einer Notdürftigen Reinigung schaffe ich den Weg nach Lindau.

Leider habe ich inzwischen mein Vertrauen in den Motor verloren. Da dies aber für mich die Basis eines entspannenden Reisens ist, muss ich mich wohl nach was anderem Umschauen. Leid tuts mir ja schon, wir haben doch einen Haufen Geld und Zeit in den Bus investiert.

Na, mal sehen.

Gesamtstrecke: 568.16 km

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