Wohnbustreffen in Thayngen 20.08.2010 – 22.08.2010

So, wieder zurück vom Wohnbustreffen in Thayngen, Zeit ein kleines Resümee zu ziehen…

Freitag, 20.08.2010 – Hinfahrt:

Abfahrt um 21.30 Uhr in Lindau.
Am See entlang, dann auf die Autobahn in Richtung Singen. Gegen 23 Uhr passieren wir die Grenze, im Bus schlafen schon alle außer mir.
Die Zöllner sind verdutzt wie immer, als ich Ihnen erzähle, daß ich KEINE Maut zahlen werde, da Veteranenfahrzeuge in der Schweiz von der LSVA ausgeschlossen sind. Dank unserer Kopie aus dem Schweizerischen Zollgesetz aber alles kein Problem.

23.15 Uhr Ankunft in Thayngen. Der Empfang ist leider nicht besetzt, deshalb mache ich mich mal auf die Suche nach einem Verantwortlichen. Dieser weist uns einen Platz zu („Anmeldung und korrektes Einparkieren morgen in der Früh“ – Ordnung muss sein 😉 )
Sputnik und Co sind auch schon da (die ersten sogar schon ins Bett gefallen).

Wir trinken noch ein Fläschchen Gläschen Wein, dann gehts ab ins Bett.

95 km in knapp 2 Stunden.
Samstag, 21.08.2010:

Georg ist leider total erkältet, bleibt im Bus liegen.
Wir gönnen uns trotzdem ein Opulentes Frühstück, die Temperatur ist noch auszuhalten.

Nach dem Frühstück schließe ich noch die neuen LED – Lampen an, 4 Stück an der Zahl. Die Temperatur hat inzwischen die 30 Grad Marke geknackt. Lähmende Hitze liegt über dem Platz. Inzwischen sind knapp 100 Autos da (leider weniger als vom Veranstalter erwartet).

An Nachmittag raffen wir uns trotzdem auf, drehen eine Runde…

Beste Nachricht des Tages: Die neue Solaranlage funktioniert wunderbar, knallt uns die Akkus in kürzester Zeit voll. Jetzt fehlt nur noch ein Batteriecomputer um das ganze zu überwachen. Kommt alles noch…

Als es etwas kühler wird, machen wir uns einen leckeren Spaghettisalat ein leckeres Würstchengulasch mit allem was Küche und Keller so hergeben.

Abends dann wieder in fröhlicher Runde mit den anderen ein Fläschchen Wein, später gibt Frank dann noch das eine oder andere Weizen aus der genialen Kühlbox meines neuen Lieblingsbusses aus (nochmal Danke dafür).

Sonntag, 22.08.2010 – Zurück nach Hause:

Nach einem wie immer köstlichen Frühstück, diesmal mit frischem Schweizer Zopf, gibts nochmal eine Runde über den Platz.

Dann ist es leider an der Zeit, die Heimfahrt anzutreten…
Dieses mal fahren wir über Konstanz und mit der Fähre für 23,50 Euro nach Meersburg („Fahrer und Reiseleiter sind frei, jede andere Person 1,50 Euro“).

Nachdem wir den Stau durch Konstanz, Friedrichshafen und Wasserburg erfolgreich hinter uns gelassen haben und in Thunau Abwasser entsorgt haben (Sehr netter Empfang auf dem Stellplatz!!) kommen wir heim ins Touristenverseuchte Bad Schachen. Bei der Einfahrt in den Degelsteinweg stellt sich raus: keine Chance.

Mir platzt der Kragen, ich frage mal sachte bei der Polizei an. Der freundliche Beamte ist sich zuerst nicht sicher, fragt dann schlussendlich: „Werden Sie denn durch die 4 (!) Fahrzeuge die in der Rettungsgasse stehen behindert“, freut sich dann als ich bejahe und ruft gleich mal 2 Abschlepper. Was für eine Show 🙂

2 von den Herrschaften die sich mit dem Schilderlesen so schwer tun, kommen gerade beim Aufladen, eine herrliche Diskussion entsteht („Also, wer da nicht durchkommt sollte besser nicht autofahren – die haben das mit ihrem lächerlichen kleinen 11 meter Bus wahrscheinlich nicht mal probiert, immer gleich die Polizei rufen…“) , die der freundliche Herr von der Polizei aber gekonnt beendet.
Nach fast 2 Stunden wartezeit kommen wir dann endlich noch die letzten 50 Meter nach Hause.

92 km in 5 Stunden

Geschafft, Schön wars!!

Fazit: ein schönes Treffen, auch wenn einiges etwas zu Straff organisiert war (glaube nicht, daß es z.B. nötig ist, die Stellplatzordnung sooo extrem genau festzulegen und zuzuweisen…)

6 Comments

  1. Chrigel

    Hallo miteinander!
    Mit Interesse habe ich Euren Bericht gelesen und hoffe, es hat Euch trotz der „straffen Organisation“ gut gefallen! Leider steht es nicht in meiner Macht, eine solche Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen, bei welcher ausnahmslos ALLES klappt und jeder 100% zufrieden ist… Dass ein oder zwei Sachen (z.B. Unfall von Eveline mit nächtlicher Krüken-Organisation) nicht ganz reibungslos geklappt hatten, liegt wohl daran, dass wir vom OK alles Amateure sind.
    Zum nicht besetzten Empfang um 23.15h: Es grenzt fast an Strafarbeit, wenn ich eine Person die ganze Nacht zum Wachestehen verdonnert hätte; übrigens wurde das an den vergangenen Treffen genau gleich gehandhabt wie bei uns!
    Zur Platzordnung: Es ist wirklich ein Ding der Unmöglichkeit, die ganze Angelegenheit so zu handhaben, dass JEDE/R zufrieden ist und sein Fahrzeug so parkiert, wie es ihm gerade passt! Eine gewisse Toleranz sollte jeder Teilnehmer mitbringen… 😉

    Alles in allem hatten wir doch ein unvergessliches Wohnbustreffen bei strahlendem Wetter und einem idealen Gelände, das uns bestimmt in bester Erinnerung bleiben wird!

    Gruss aus Thayngen, Chrigel (OK-Präsident)

Schreibe einen Kommentar