Sommer 2018 – Tag 19: Pädagogisch wertvoll nach Gelnhausen

Guten Morgen!

Heute Nacht haben wir mal wieder ausgezeichnet geschlafen, hier herrschte echt absolute Ruhe!
Tolle Sache!

Als ich gerade zum Dinkelsemmeln holen laufen möchte, ändert sich dies aber schlagartig…
Eine Horde Pädagog*innen fällt wie die Heuschrecken über uns her, die haben hier wohl Heute ein Seminar…
Einige Minuten später schaut unser ehemals so Idyllischer Platz dann so aus:

Was für ein Chaos!!!
Vor allem: Einparken, nja, geht so. Hier hätte locker die doppelte Menge an Fahrzeugen platz (und wir könnten auch locker noch raus fahren).

Naja, vielleicht ist das pädagogisch Wertvoll so?? Man weiß es nicht.
Ich weise die Herrschaften mal ein und etwas in die Schranken. „Ach, sie wollen damit fahren? Kann ja keiner Wissen…“

Etwas später sind dann alle mehr oder weniger gut eingeparkt und wir widmen uns in Ruhe unserem Frühstück.
Die Wohnwagenfahrer sind schon geflüchtet…

Dann gehts los: Wir wollen Heute bis Gelnhausen, genauer gesagt nach Linsengericht. Marianne (Georgs Tante) hatte gestern Geburtstag und wir wollen noch einen kleinen Überraschungsbesuch machen.

Einige kurze Baustellenstaus später (daß ich die deutschen Autobahnen hasse, hatte ich erwhänt?) sind wir dann auch schon da: Linsengericht. Mahlzeit!

Wir empfehlen nicht auf den offiziellen Parkplatz am Hallenbad zu fahren, sondern auf den Busparkplatz um Uferweg, direkt an der Kinzig.
Sehr nett hier (und wie sich später herausstellt auch nachts recht ruhig).

Sooooo, Busfachleute: Ich habe heute mal den Luftverlust an unserer hinteren Türe genauer untersucht…

Die Luft entweicht an der runden Öffnung im rechten Bereich des eckigen Teils unten am Türzylinder…
Wenn ich den Stift links im Uhrzeigersinn drehe, wird der Luftverlust weniger (hört aber nicht ganz auf).
Was könnte das sein? Hinweise werden dankend angenommen!

Marianne und Larissa holen uns ab, wir gehen erstmal Einkaufen (waren wir ja eh schon lange nicht mehr).
Dann (nach einer Tasse Kaffee und einigen süßen Teilchen) gehts in die neue Wohnung, die Lage vor Ort inspizieren (ist ja nur zwei Häuser weiter, wir nehmen gleich mal ein paar Blumentöpfe mit).

Nett! Farblich muss noch etwas passieren, aber das ist auf einem guten Weg.
Darauf stoßen wir gleich mal an ;-).

Na dann: Auf einen guten Umzug in die neue Wohnung!!! Prost.

Abends dann gehts ins Wirtshaus „Hof Schabernack“ im benachbarten Schöllkrippen.
Das wäre übrigens auch beim Landvergnügen dabei, aber jetzt steht der Bus schon so nett an der Kinzig, daß wir über einen Umzug nicht mehr nachdenken wollen.

Es gibt deftige Hausmannskost:

Gebratener Bauch mit Ofenkartoffeln mit Dip, Leberkäse mit Ofenkartoffeln und Spiegelei und Überbackenen Schafskäse.
Das ganze bei einem wunderbaren Blick über den Spessart…

Ja, so kann man das aushalten! Zumal die Temperaturen hier im Vergleich zum Rest der Gegend absolut erträglich sind (unter 30 Grad). Hatte ich erwähnt, daß es heute extrem heiß ist (wir sind das nach den Tagen an der See überhaupt nicht mehr gewöhnt)…

Dazu gibt es ein (dieses mal wirklich lokales) köstliches Alkoholfreies Spessart – Specht Weizen!

Auf die Gefahr, mich zu wiederholen ( 😉 ), Ja, so kann man das aushalten! Auch die zahlreichen Katzen scheinen relativ erfreut zu sein…

Anschließend gehts noch auf einen Absacker zu Marianne (in die alte Wohnung), gegen 22:30 Uhr werden wir dann wieder zum Bus chauffiert.

Vielen Dank ihr beiden, das war sehr nett! Machen wir wieder!!!

Wir machen den Bus noch etwas Mückensicher und fallen dann recht bald ins Bett.
Morgen gehts weiter nach Sinsheim, ins Technikmuseum (wo wir als Mitglieder des Fördervereins ja eh viel zu selten sind).

Gute Nacht!

Abfahrt Wilgersdorf: 478914 km, 10:00 Uhr
Ankunft Linsengericht: 479054 km, 13:00

Gesamt: 140 km

Getankt haben wir auch mal wieder: bei 478919 km, 182 Liter für lächerliche 222 Euro. Hmmm… Verbrauch während der letzten 814 km war 22,36 Liter. Geht so 😉

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