Sommer 2018 – Tag 4: Tunnel, äh… Brücke, äh… Tunnel

Guten Morgen!

Heute scheint die Sonne wieder…

Also schnell: Frühstücken.
Wir haben ja in Hamburg das Café „Lieblings“ nahe der Reeperbahn zu einem unserer Lieblingscafés auserkoren, also gehen wir da jetzt hin und genehmigen uns ein gutes Frühstück, so fängt der Tag gleich mal richtig an!

Frisch gestärkt suchen wir uns gleich mal ein Car2Go (mit denen ich ja eigentlich recht gute Erfahrungen gemacht habe), da wir heute etwas das Umland erkunden wollen…

Der Smart scheint auf den ersten Blick OK.
Also starten wir, hmmm, der Tank ist leer, also fahren wir mal schnell zur nächsten Tankstelle…
Tja, das Navi funktioniert nicht wirklich.

Nach einer Dreiviertel Stunde Suche ohne Navigation (Georg hilft dann mit dem Handy aus und so klappt das dann doch noch irgendwie) finden wir dann auch eine Tankstelle, an der wir mit der Tankkarte der Firma auch tanken dürfen…

Etwas später beschließe ich entnervt, daß wir das Ding wieder abstellen und uns ein anderes nehmen!

Gesagt, getan.
Ich stelle den Smart ab, direkt daneben steht auch schon der nächste.
Also schnell die Miete beenden – klappt irgendwie nicht „das System hat keine Verbindung zum Fahrzeug“.
Na Toll!!!

Nach einer Viertelstunde gelingt es mir dann, das neue Fahrzeug zu buchen.
Höhepunkt des Spektakels ist, der Kundenservice ist nicht erreichbar, ich schicke völlig entnervt eine Mail, daß sie doch bitte das gebuchte 2 Stunden Paket wieder gutschreiben sollen, denn ich habe das ja nicht gebucht, um hirnlos durch die Gegend zu fahren, ohne Erfolg, mein Anliegen wird vom Kundenservice abgelehnt!!!

Car2Go: Ich glaub’s HACKT!!!
Da müssen wir noch drüber reden!

Naja, erstmal haben wir ja jetzt ein neues Fahrzeug, also auf in den alten Elbtunnel…

Also, ich hab ja schon viele tolle Sachen mit Fahrzeugen gemacht, aber Aufzug gefahren bin ich damit wirklich noch nie. Faszinierend!

Kurze Zeit später sind wir dann auf der anderen Seite des Hamburger Hafens, hier ist alles sehr industriell!
Interessant.

Wo wir schon mal da sind, können wir auch gleich mal wieder zu Airbus nach Finkenwerder fahren, da soll es einen Besucherhügel geben…

Wir fahren mal wieder über die Köhlbrandbrücke…

… und landen direkt in Finkenwerder City, die sich als sehr nett herausstellt.

Kurze Zeit später sind wir dann bei Airbus auf dem Besucherhügel, der eher ein Besucherhügelchen ist ;-).

Hmm, interessant…

Wir beschließen, noch nach Finkenwerder ans Ufer zu fahren, da soll es einen Aussichtsturm geben, der gleichzeitig ein Seezeichen ist.

Tolle Sache.
Hier treffen wir einen Ship-, Plane-, und was-weiß-ich-noch-alles- Spotter, der sich als recht gesprächig entpuppt.
Wir erfahren, daß Airbus gleich noch einen A350 erwartet, der (wenn das so klappt, wie geplant) direkt über uns hinweg landen soll.

Na gut, wir haben ja nichts anderes vor. Wir warten.

Eine halbe Stunde später ist es dann so weit… Unsere Geduld wird belohnt.

Faszinierend!

Anschließend fahren wir durch den neuen Elbtunnel zum Rathaus und sinken entkräftet ins nächstbeste Café. Ist doch ganz schön heiß heute… Aber jetzt haben wir vermutlich nahezu alle Möglichkeiten, in Hamburg City die Elbe zu queren ausprobiert.

Frisch gestärkt gehts dann noch schnell durch die Elbpassagen (Schuhe kaufen)…

… und durchs Rathaus (Abkühlen vom Schuhe kaufen).

Nett.

Dann nehmen wir wieder Kurs auf unseren Stellplatz, es ist ja schon bald Zeit zum Abendessen 😉

Ja, unser Stellplatz.
Ich habe ja angekündigt, daß wir uns Heute nochmal einen anderen Stellplatz ausgesucht haben.
Naja, eigentlich ist es derselbe Platz, nur die andere Seite mit eigener Einfahrt direkt an der Fischmarkthalle.
Hier kann man nur unter der Woche stehen, zahlt 14 Euro pro Nacht, aber dafür ist die Aussicht auf den Hafen noch perfekter als gestern!! Keine Büsche und Bäume im Weg…

Perfekter Blick auf den Hafen, und wir haben sogar einen ebenen Sonderplatz zugewiesen bekommen. Tolle Sache!!!

Dann schnell Auf in Richtung Westen, Georg möchte noch schnell auf ein Bier in den „Schellfischposten“ (die Ina – Müller Fans kennen die Kneipe vielleicht).

Leider haben wir mal wieder Pech, hier wird gerade gedreht. Schade.

Wir landen schlußendlich direkt neben dem Stellplatz beim „Eier – Carl“.

Es gibt Hacksteak a la Meyer und Senfeier. Lecker!

Dazu (heute mal ganz unspektakulär): Ein erfrischendes Alkoholfreies „Hopf“ – Weizenbier, eine (wie immer) ganz lokale Bierspezialität. Duckstein war leider alle ;-).

Wir sitzen einige Stunden, hier ist es angenehm kühl und der Bus steht in der prallen Sonne…

Dann noch schnell ans Ufer:

und schließlich zurück zum Bus.

Ich habe noch eine technische Sache zu regeln… Unser (neuer) Schnapsglasfilter ist nach 1000 km schon dicht, das kanns nicht sein!

Ich baue das Ding mal aus, eben einigen Rost- und Farbsplittern und -krümeln kommt ein Belag aus einer schleißigen klebrigen Masse zum Vorschein, die ich aus alten Zeiten glaube, nur zu gut zu kennen…

Fachleute: Wie schätzt ihr das ein??? Weiter fahren, Grotamar 82 Schockdosierung und regelmäßig Filter sauber machen?
Ich säubere den Filter, so gut es geht und baue alles wieder zusammen. Mal sehen, wo das noch Hinführt.

Morgen muss der Bus laufen, wir fahren 150 km an die Ostsee.

Nach Sonnenuntergang gehts dann auch schon ins Bettchen, morgen haben wir ein kleines Fest zu feiern und außerdem wollen wir weiter (Hurra, nicht mehr auf der A7 😉 ).

Zum Abschluß hier noch ein kleiner Schwenk über den nächtlichen Hafen:

Gute Nacht!


Abfahrt Hamburg: 477294 km, 09:00 Uhr
Ankunft Hamburg: 477294,5 km, 09:05 Uhr
Gesamt: ca. 0,5 km

7 Comments

  1. Bernd

    Die Dieselpest hat euch erwischt. Ich würde jetzt keine Schockbehandlung machen, da es passieren kann das sich dann noch mehr Dreck löst und alles paar Kilometer die Filter dicht sind.
    Lieber ab und an den Vorbilder reinigen und wenn ihr zu Hause seit, Tank reinigen und dann Grotamar hinzu.
    Meine Meinung 😉
    Wieder schön eure Berichte zu lesen!

    1. Ja, ich vermute, daß der Bus „vor uns“ noch nie Grotamar gesehen hat und ich das jetzt ausgelöst habe, indem ich (aus Gewohnheit) mit der vorbeugenden Behandlung angefangen habe… Blöde Situation, habe glücklicherweise noch 3 Schnapsglasfilter Einsätze dabei… Aber vielleicht hast du recht, zuhause ist Dieselmangel erträglicher als hier…

  2. radfalter22

    Ach Car2go war mal in Ulm der Renner – bis man Anfing es kaputt zu optimieren.
    In Ulm wurde das Projekt gestartet und mM nach wäre es mit mehr Engagement ein Erfolg geworden. Aber Daimler machte daraus ein „Projekt“ statt ein Geschäftsmodell. Zum Schluss war man in Ulm teurer als in allen anderen Städten.

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