Herbst 2020, Tag 11: Mittwoch, Wasserspiele, kleine Hühner und Tanzorgeln

Guten Morgen!
Der Beitrag heute hat einen eigenartigen Titel? Naja, in genau dieser Reihenfolge ist es aber passiert…

Aber von Anfang an:
Morgens um halb 8 Uhr mache ich (wie jeden Tag) unseren Boiler an, damit wir heißes Wasser zum duschen haben.

Gegen halb 9 Uhr plötzlich ein eigenartiges Knacken, gefolgt vom Geräusch unserer Pumpe und blöderweise auch dem Geräusch von sprudelndem Wasser…

Ich steht relativ zügig auf, erst mal die Pumpe aus, dann öffne ich den Schrank…
Ja, hier hat der Sch**ß bl*de Billigk*ckverteiler fürs warme Wasser den Geist aufgegeben.
Genauer gesagt, eine Dichtung hat sich durch die Wärme und den Druck den Weg nach draußen gesucht. die winzig kleinen Spaßschrauben, die bei uns historisch leider für die Befestigung von allem und überall genutzt wurden, tragen ihren Teil dazu bei und siehe da, ca. 20 Liter Wasser haben den Weg in unseren Schrank und weiter in den Keller gefunden – da können sie glücklichwerweise ablaufen.

Dieses Ding wollte ich schon lange raus werfen, bin aber irgendwie noch nicht dazu gekommen…
Das Foto zeigt es nach der Reparatur und befestigt mit “vernünftigen” Schrauben, die das Teil auch zusammen halten – es ist nämlich nur einfach so zusammen gesteckt.

Nach dem Schreck erstmal frühstücken.
Hatte ich schon erwähnt, wie idyllisch wir hier stehen? Die diversen Hähne krähten zwar ab 3 Uhr quasi ständig, aber das ist eigentlich kein Problem und stört auch überhaupt nicht. So ist es eben, wenn man in der Natur stehen möchte – lohnt sich trotz gelegentlichen nächtlichen Äußerungen der ortsansässigen Fauna.

Wir kaufen noch ein paar Souvenirs bei unseren Gastgebern. Dafür, daß ich eigentlich ja keinen (oder zumindest kaum) Alkohol trinke, haben wir inzwischen ganz schön viel Wein dabei – das Bild zeigt ca. ein Drittel der Ausbeute der letzten Tage ;-).

Dann verlassen wir diesen gastlichen Ort leider schon wieder (fest entschlossen, daß wir irgendwann hier wieder vorbei kommen werden).
Heute geht es weiter in Richtung Speyer. Wir sind ja seit vielen Jahren Mitglied im Förderverein der Technikmuseen und kommen leider nur viel zu selten dazu, den kostenlosen Eintritt zu nutzen.

Nach einer knappen Stunde fahrt stehen wir auf dem Stellplatz am Technikmuseum.
Nicht besonders romantisch, aber direkt vor Ort und einigermaßen erschwinglich (24 Euro pro Nacht incl. Strom (wenn man diesen braucht), Duschen und WC).

Großer Vorteil: Man ist direkt am Eingang des Museums und nach ein paar Schritten auch in der Stadt.

Das Museum ist interessant und kurzweilig, wie immer (wir haben ja schon ein paar Mal von dort und auch aus Sinsheim berichtet).
Das ist echt immer eine Reise Wert! Wir schauen uns die Südsee von unten im IMAX an, einige neue Exponate gibt es, und natürlich die alten Favoriten wie diverse Tanzorgeln, die man durch Einwurf einer Münze spielen lassen kann, den Buran und Flugzeuge wie z.B. die Antonov oder die Boeing 747 (in der es aktuell einem der Stewards nicht so gut zu gehen scheint – siehe Fotos).

Achja, den Transrapid vom Stoiber haben wir auch gefunden, sollte der nicht in München sein? (ihr wisst eh, da können Sie direkt in den Hauptbahnhof einsteigen – in zehn Minuten, und so Weiter 😉 ).

Die Museumsgastronomie ist für Kantinenessen eigentlich sehr gut, deshalb essen wir heute zur Abwechslung mal auswärts ;-).

Ansonsten nichts zu erzählen, der Platz füllt sich im Lauf des Tages ganz ordentlich, es gibt scheinbar doch noch Menschen außer uns, die Urlaub haben 😉

Gute Nacht!
Morgen geht’s mal nach Speyer in die City.

Gesamtstrecke: 49.02 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 55.57 km/h
Gesamtzeit: 01:04:42

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