Herbst 2020, Tag 14: Samstag, Berg- und Talfahrt in Richtung Blau

Guten Morgen!
Gut haben wir geschlafen an den Kraftwagenhallen.

Heute heißt es aber: Weiter in Richtung Bodensee.
Nach dem Frühstück brechen wir gleich auf. Kraftwagenhallen Weissach, wir kommen wieder!

Wir schlängeln uns über die Landstraße nach Schorndorf, dann quer durch den Ort. Wir wollen hier einen Familienbesuch machen.

Alle haben uns abgeraten, direkt hin zu fahren, da man dort nicht parken kann. Geht schon, man muss nur etwas flexibel sein ;-).

Nach einer Besichtigung der Meerschweinchen, des Hauses und einem Tässchen Kaffee fahren wir auch schon weiter, wir wollen heute noch in Richtung Ulm – zumindest ins Blautal.

Nach dem üblichen Stau in Geislingen / Steige und einem scharfen (von einigen Umleitungen -warum sollte sich dies auch ändern- geprägten Abstieg ins Blautal landen wir schließlich auf dem Stellplatz am Blautopf.

Schnell weg hier!
Die Weißware steht dicht an dicht, man kommt sich eher vor wie auf dem Rummelplatz. Auch die Ausweichwiese ist brechend voll.

Nee, das muss nicht sein.
Wir rufen unsere Freunde Sonja und Uli aus Blaustein – Arnegg ein (hier haben wir auch noch einen Besuch offen).
Die beiden haben leider schon etwas vor, aber wir treffen und trotzdem kurz. Natürlich können wir am Sportplatz in Arnegg stehen.

Nett, daß wir uns wenigstens einmal dieses Jahr getroffen haben!

Wir machen noch eine kleine Wanderung über den Sportplatz (hier findet ja das jährliche Bustreffen Anfang September statt – Ich sag nur “Schüttler” :-).
Das letzte Treffen ist noch keine zwei Wochen her, man sieht aber kaum noch etwas von den Kampfspuren auf der Wiese.
Auch der JuRa hat glücklicherweise leider geschlossen!

Unser Weg führt uns weiter an der Blau entlang zu den “Arnegger Wasserfällen”. Tolle Sache, wir wagen es sogar, die Füße ins eiskalte Wasser (Zitat Sonja: “Des Wasser hat Blautopftemperatur”) zu stecken. Sehr erfrischend.

In der Tat ein sehr lohnenswertes Ausflugsziel!

Wir haben ja den Bus nochmal umgeparkt und stehen jetzt sehr idyllisch in Ulis Baumateriallager. Hier ist es nachts sicher ruhig, denn das ganze Areal ist nicht öffentlich zugänglich! Auch heute gilt: Herzlichen Dank für Eure Gastfreundschaft!

Abends gibt es dann Pizza vom örtlichen Eis- und Pizzalieferanten.
Ich bestelle, als ich nach dem Lieferort gefragt werde, versuche ich, so gut wie möglich zu erklären, wo wir stehen.

Nach einer Stunde ruft mich ein etwas verzweifelter Lieferant an, der uns schon seit einer kleinen Weile sucht (in der x – Str. gibt es kein schwarzes Wohnmobil).
Ich erkläre, daß der Name “Schwarz” war und wir mit dem Wohnmobil am Parkplatz des Sportvereins stehen. Er kapiert sofort und ist nach einer Minute da.
Der junge Mann ist sehr beeindruckt vom Bus (“So was möchte ich auch” – “Was kostet das denn so pro Jahr” – “Hmm, ah ja, na da bin ich raus.”).
Ja, billig ist ein altes Fahrzeug nie, so mancher kann ein Lied davon singen.

Wir genießen unsere Pizza und unseren gut gekühlten Rosé von Sonja (die wir gegen eine von unseren selbstgefangenen Moselweinflaschen eingetauscht haben).

Dann sitzen wir noch etwas draußen, als es kühler wird, gehen wir irgendwann ins Bett.

Morgen geht es ja leider schon wieder nach Hause.
Gute Nacht!

Gesamtstrecke: 114.2 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 50.60 km/h
Gesamtzeit: 04:29:43

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