Herbst 2020, Tag 7: Samstag, Wir versuchen, der Mosel weiter zu folgen

Guten Morgen!

So langsam werden die Nächte kühler und feuchter, was man heute morgen wirklich merkt.

Wir verzichten auf’s Frühstück im Weinberg.
So ganz alleine waren wir übrigens nicht, es standen hier über Nacht noch einige andere kleinere Wohnmobile.

Wir plaudern noch etwas mit unseren Nachbarn, dann brechen wir auf in Richtung Klüsserath.>
Hier waren wir ja schon vor einigen Jahren und haben damals den grünen Bus komplett mit LED – Beleuchtung des damals noch am Stellplatz ansässigen fliegenden Händlers ausgestattet.

Diesen gibt es leider nicht mehr, wir fahren trotzdem mal hin – denken wir.
Leider erweist sich dies aufgrund einiger Baustellen (die natürlich erst im letzten Moment angekündigt werden), Umleitungen und einem kleinen Irrweg über einen Fahrradweg kurz vor dem Ziel (Mut zur Lücke, wo ein Fahrrad durch passt, klappt das auch mit unserem Bus).

Den etwas chaotischen Streckenverlauf kann man auf der Karte unten ganz gut einsehen – letztendlich kommen wir dann aber doch noch an.

Ich hatte hier auf dem Platz ja (man möge es im Bericht von 2012 nachlesen) eine Morelo – Allergie entwickelt, diese kommt heute schlagartig zurück. Das ist ja schon alles sehr speziell hier zwischen stark vergrößerten Schuhschachteln aus Plastik und entsprechend großen (natürlich größtenteils freilaufenden) Hunden “Der tut eh nichts, der möchte nur spielen. So liab!!!” – “JA, ABER WIR WOLLEN GERADE NICHT SPIELEN!”

Mann! Eigentlich mögen wir ja Hunde, aber es wäre toll, wenn sie nicht ungefragt über fremde Menschen herfallen und sich von den Rufen ihrer Besitzer nicht wirklich beeindrucken lassen.

Darauf erstmal ein Eis!

Dann drehen wir noch eine Runde über den Platz und strecken die Füßen in die Mosel.

Dann widmen wir uns einem etwas unerfreulicheren Thema: Rost.
Leider stand unser Bus ja viele Jahre ganzjährig im Freien, was dem Allgemeinzustand nicht wirklich förderlich war. Dies sieht man inzwischen leider an sehr vielen Stellen, aktuell haben wir auf der Fahrerseite einige Rostnester (die leider “von innen” kommen), die wir mal etwas behandeln wollen.
Ich trage das angerostete Material großzügig ab, um das Ganze dann mit Rostumwandler zu behandeln.

Wir haben Glück, ich breche nicht an allen Stellen durch.
Wenn wir noch ein paar Jahre mit unserem guten Bus fahren wollen, müssen wir in Absehbarer Zeit mal wieder ein paar Meter Metall verarbeiten lassen.
Dies wird aber leider nicht so einfach werden, da die kompletter Verkleidung (und damit ein Teil der Möbel) voraussichtlich raus müssten… Mal sehen…

Abends dann mal wieder was neues: Ich koche (dies tun wir ja wirklich selten im Urlaub, normalerweise gehen wir eigentlich meistens zum Essen).
Auch mal nett.

Der Rest des Abends verläuft eher unspektakulär, wir gehen dann relativ bald ins Bett.
Gestern Abend war es wohl doch später als gedacht 😉

Morgen geht es weiter nach Trier!

Gute Nacht.

Gesamtstrecke: 89.99 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 57.87 km/h
Gesamtzeit: 02:02:15

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