Herbst 2020, Tag 9: Montag, Zurück ans Wasser

Guten Morgen!
Wir haben gut geschlafen auf unserem Platz im Grünen.

Nach dem Frühstück geht es schwungvoll weiter ins Saarland.

… fast hätten wir den Mohn überfahren. Gerade nochmal gut gegangen!
Die Bundeslandgrenze ist wirklich gleich um die Ecke, wir dachten eigentlich, das wäre noch ein paar Kilometer weiter.

Wir fahren in Richtung Saarbrücken, wir haben uns dort in der Nähe einen Stellplatz am Weiher raus gesucht.

Aber erstmal einkaufen…
Wir legen einen Stopp bei K*ufl*nd und O*i ein, um die notwendigsten Dinge einzukaufen… wenn wir schon mal einen so praktischen Schattenparkplatz finden, müssen wir diesen auch nutzen.

Dann fahren wir quer durchs Saarland in Richtung Saarpfalz und landen nach einigen Straßen die wir nur mit einigen zugedrückten Augen fahren können (vierlleicht wird es doch Zeit für eni Navi, in das man Größe und Gewicht des Fahrzeugs eingeben kann) am Niederwürzbacher Weiher im gleichnamigen Ort.

Nett hier, es gibt Enten und Schwäne …

… baden ist aus organisatorischen Gründen leider verboten, zum Volleyballspielen muss man ein Hygienekonzept erarbeiten und dieses dann natürlich auch umsetzen, vor dem betreten des Platzes sind außerdem die Hände zu desinfizieren.

Scherz beiseite, Corona ist eine Ernste Angelegenheit, die uns in den letzten Tagen immer wieder begegnet ist (auch wenn wir bisher wirklich erfreulich wenigen Einschränkungen erlebt haben). Interessant zu sehen wäre es trotzdem, wie eine Gruppe Volleyballspieler hier den Platz streng nach Vorschrift nutzt…

Wir basteln erstmal etwas – bzw. malen.
Unser Rostumwandler ist inzwischen trocken, also lackieren wir in unserer Lackierkabine am Weiher den Bus teilweise neu.

Naja, mancher würde wohl behaupten, wir hätten einfach mit dem Pinsel etwas weiße Farbe draufgejaucht – auch recht. Das Ergebnis gefällt uns zumindest.
Wer meint, dies besser zu können darf sich gerne bei uns melden, wir kommen dann für eine Ganzlackierung vorbei!

Dann geht’s in den Kiosk, der inzwischen geöffnet hat. Eigentlich echt nett hier (wenn man von einzelnen Menschen absieht, die ihre blanken Füße auf den Polstern abstellen, wo dann andere wieder sitzen sollten – naja, jeder, wie er meint)!

Frisch gestärkt erfolgt noch ein zweiter Anstrich mit dem guten RAL 9010 (diesen Farbton scheint der Bus wirklich einmal gehabt zu haben).

Abends dann plagt uns der kleine Hunger, wir laufen in die Stadt ins empfohlene Restaurant!

In der Tat sehr lecker! Wir wurden in diesem Urlaub schon oft positiv überrascht, was das Essen anbelangt!

(Pappsatt) Frisch gestärkt beschließen wir, daß jetzt genau der Richtige Zeitpunkt für einen kleinen Marsch zur Lourdesgrotte ist – auch die Außentemperatur ist inzwischen wieder einigermaßen unter 30 Grad gesunken, auf geht’s!

Wir drehen eine tolle Runde durch den Wald, teilweise fast ein wenig gespenstisch, und kommen an der Lourdesgrotte, dem Hexentanzplatz und noch einigen anderen mysteriösen Dingen im Wald vorbei und sind fast etwas erleichtert, als wir nach einer guten Stunde wieder den Weiher mit Bus davor erblicken.

Highlight auf der Tour war die hochgefährliche Blindviper, die wir sicher ins Gebüsch zurück geleiten:

Dann noch schnell unter die Dusche und ab ins Bett!
Geräuschtechnisch sind wir hier vom Allgäu übrigens nicht so weit entfernt, unsere Nachbarn muhen uns in den Schlaf.

Morgen geht es weiter in Richtung Bad Bergzabern.
Gute Nacht!

Gesamtstrecke: 76.21 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 50.44 km/h
Gesamtzeit: 02:48:44

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