Sommer 2016: Tag 10 – Kreuz und Quer nach Westen

Guten Morgen!

Während wir aufstehen, brechen Alex und Günther schon auf. Wir treffen die beiden ja eh schon morgen wieder… Gute Fahrt nach Hause und nach Denkendorf euch beiden!

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Wir frühstücken erstmal…

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… es gibt echt Leute, die behaupten, daß es kalt ist! Oder gar regnet…
Gabi und ich können das irgendwie nicht nachvollziehen.

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Leute, es ist Sommer ;-). Wärt ihr gestern mit uns zum Baden gegangen, würdet ihr heute nicht frieren… oder so.

Nach dem Frühstück brechen wir dann relativ bald auf. Die Wiese ist inzwischen doch etwas feucht geworden…

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Wir pfeifen mit Auberginen – Warpgeschwindigkeit immer Luftlinie in Richtung Westen.

Äääähm, Luftlinie… Christian macht zwischendurch immer mal wieder ein kleines Schläfchen und überhört gelegentlich die (höchstwahrscheinlich ziemlich eindeutigen) Anweisungen des Navi…

Macht nix. Passau ist eh immer wieder schön und auch die Ortsdurchfahrt von Deggendorf macht einen recht netten Eindruck auf uns. Außerdem haben wir ja Urlaub und deshalb alle Zeit der Welt!

Trotzdem landen wir nach einigen Stunden erfolgreich auf dem Stellplatz in Sulzemoos.
Leider stapelt sich dort der Plastikmüll und wir finden deshalb keinen Platz.

Eine nette schweiz- / rottweilerische Schweizerin macht uns aber darauf aufmerksam, daß es ein paar Meter weiter hinten einige idyllische LKW – Parkplätze gibt.

Na, die schauen wir uns doch gleich mal an und gelangen so zu unserem beinahe idyllischsten Stellplatz in diesem Urlaub!

Nach dem Einparken helle Aufregung! Ein Ortsansässiges Tier wurde durch die kürzlich beendeten Baggerarbeiten von seiner Familie getrennt und irrt hilflos durch die Gegend!

Ich arbeite gleich mal an meinem Karma und führe das liebe kleine (hoffentlich) erfolgreich in den Schoß der Familie zurück.

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Kurze Zeit später steht ein Monteur der nahen Firma bei uns und interessiert sich für die Fahrzeuge (er schaut dann auch gleich mal in den Bus rein und stellt fest “Na, das ist natürlich schon was anderes als die da hinten […auf dem Womo – Stellplatz…]”.

Klar doch!!!

Da wir so langsam hungrig werden, fragen wir ihn gleich mal nach einem Restaurant in der Nähe (denn das goldene “M” – spei – Restaurant wollen wir um jeden Preis vermeiden).

Er ist sich seiner Sache nicht wirklich sicher, kommt aber nach ein paar Minuten zurück und hat einige Empfehlungen für uns erfragt. Nett!

Leider haben wir in der Zwischenzeit schon einen Pizzaservice gefunden. Der arme Lieferant verzweifelt zwar fast an der Adressangabe, aber nach einem Telefonat und einigem Winken die Straße entlang findet er uns!

Natürlich lassen wir uns die Pizza draußen schmecken, zusammen mit dem Lambrusco aufs Haus!

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Wir nehmen noch den einen oder anderen Schluck zu uns und beobachten den faszinierenden Sonnenuntergang.

Neben uns wohnt noch ein LKW-Fahrer , dieser kommt irgendwann vorbei und fragt, ob es uns stört, wenn er morgen gegen 4 Uhr früh losfährt.
Wir diskutieren kurz, ob er sein Fahrzeug nicht um die nächste Ecke schieben möchte, kommen dann aber aus wirbelsäulentechnischen Gründen wieder davon ab.

Nö, stört natürlich nicht!!!

Da es Abends dann doch frisch wird, und wir morgen einen langen Tag vor uns haben, geht es heute mal etwas früher ins Bett.

Gute Nacht!

Gesamtstrecke: 306.9 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 67.81 km/h
Gesamtzeit: 06:09:03

Abfahrt Horní Planá: 11:00 Uhr, 57056 km
Ankunft Sulzemoos: 17:30 Uhr, 57365 km

Gesamt: 309 km

Getankt Kurz vor der Grenze, 83 l für 83 gradlinige Euro

2 Comments

  1. Sputnik

    Aha … Vorteil verschaffen durch Vorsprung … Dass Ihr Euch hier nicht hertraut und dafür in einer Baustelle übernachtet, geschieht Euch mittlerweile recht … hier hätte es auch noch wunderschönen Hagel gegeben zur Pizza … oder aber einen erstklassigen Landgasthof mit integrierter Schlachterei … dazu einen Stellplatz am Badesee … aber Ihr wisst ja wo es schön ist … Kopfschüttelnde Grüße

    P.S.: Entspannt Euch beim Frühstück, da wir sicherlich nicht vor 12°° Uhr loskommen, keine Gefahr für vorbeirauschende Silberpfeile bis Denkendorf, selbst mit Christians mangelnder Navi-Empfangsorientierung

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