Sommer 2016: Tag 5 – (Wall)fahren und Radeln

Guten Morgen!

München ist nachts einfach laut…
Ob es an den minderjährigen Hühnchen im Zelt nebenan oder am Verkehr der nahen Autobahn lag, ist im Nachhinein leider nicht mehr eindeutig festzustellen… da wir müde genug waren, war schlafen trotzdem kein Problem!

Jetzt müssen wir erstmal selber Frühstück machen… geht auch im DAF recht gut.

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Dann gehts weiter in Richtung Österreich.
Wir beschließen, dieses mal nicht über Landshut und Deggendorf zu fahren, sondern von München aus direkt in Richtung Osten.
Wir wallfahren an Altötting vorbei, an Marktl (da ist wohl irgendein Papst geboren?) dann über Braunau (hier Wallfahren wir übrigens sicher nicht!) in Richtung Linz.

Klappt bis auf ein paar Kilometer eh recht gut!

Gute 3 Stunden später landen wir mal wieder in Linz, am Camping Pichlinger See.
Der Pichlinger See ist ein recht schönes Naherholungsgebiet ca. 10 km von Linz / City entfernt, der Campingplatz macht einen sehr ordentlichen Eindruck und dieses Mal regnet es sogar nicht (ganz im Gegensatz zum letzten mal, als wir 2014 hier waren).

Wir sind 10 Minuten zu früh, das Tor ist geschlossen. Ordnung muss sein ;-).

Pünktlich um 15 Uhr öffnet sich die Pforte wie von Zauberhand und wir werden eingelassen.

Nachdem wir uns platziert haben, gehts ans Werk.
Hatte ich schon erwähnt, daß wir die Fahrräder dabei haben???

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Die laden wir (da wir ja jetzt doch einige Tage hier verweilen werden (dazu später mehr)) gleich mal ab!

Einer der Gründe für diese Aktion in glühender Nachmittagshitze ist: Der versch***ene Wechselrichter Marke Billigscheiß macht seit heute morgen Ärger!

Wir hatten (wie die letzten Jahre auch) das Ding in Aktion, um Kaffee aufzubrühen (ca. 1200W), die Maschine brachte aber irgendwie nur ein hohles Röcheln und eine leichte Inkontinenz zustande.

Alles was unter 1000W ist, ist kein Problem, wie ich in einer nervenzerfetzenden Versuchsreihe mit Kaffeemaschine, Heizlüfter und Föhn (sehr zum Erstaunen unserer Platznachbarn) wissenschaftlichst belege!

Bei konstanter Entnahme von ca. 1kw liegt die Batteriespannung bei ca. 12,5V, nicht darunter.
Der gschissene Wechserichter sollte bei 11,2V abschalten. Er tut dies aber, sobald er mit mehr als ca. 1kw belastet wird und schaltet die angeschlossene Last im Sekundentakt an und aus.

Grmbl.
Ich zerlege das Ding fachmännisch, entlocke ihm dabei das eine oder andere spontane Flämmchen.
Fazit der Aktion ist: Das Ding ist eigentlich Müll!
Naja, um Handys und Laptops zu laden langt das, aber mehr ist irgendwie nicht drin…

Fachleute: Ich glaube nicht, daß das an den neuen Batterien liegt (Spannung bricht definitiv nicht zusammen…)
Was könnte das noch sein???

Da die Räder eh schon entladen sind, beschließen wir, nach Linz zu fahren. Sind ja nur 10 Kilometer bis zum Zentrum…

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Irgendwie sind die Menschen die uns den Weg empfohlen haben (10 km) aber diesen selbst noch nie wirklich gefahren… Wir geraten einen steilen Berg hoch, dann in den Voestalpine – Industriekomplex.

Hochinteressant, man kommt sich mit dem Rad allerdings etwas hilflos vor.

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Wir landen dann doch noch in der Innenstadt und schlendern etwas durch die Gassen. Eigentlich ne nette Stadt!

Den Besuch des “Höhenrausch” vertagen wir auf morgen, da wir Hunger haben!
Wir landen (mal wieder) im “Josef”, wo ich mit meinen RaiffeisianerInnen auch schon gelegentlich beim Essen war.

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Lecker!!!

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Tapas als Vorspeise (links die “kleine Schweinerei”, rechts das Pilzcarpaccio), dann noch eine Kleinigkeit hinterher:

EIn “Original Josef Reindl” und Backhendlteile! Dazu ein paar Gläschen hausgemachtes ungefiltertes Bier.
Leute, ich kann das wirklich empfehlen!!! Wenn ihr in Linz seid, schaut rein!!! Landstr. 49.

Ja, danach sind wir Satt! Wirklich!

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Dann wanken wir zurück zu den Fahrrädern, die wir am OK – Platz angekettet haben.

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Der Rückweg gestaltet sich etwas unkomplizierter (aber fast genauso lang) wie der Hinweg, da ich gelegentlich in die Landkarte schaue…

Naja, die eine oder andere Herausforderung erwartet uns natürlich trotzdem ;-).

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Dann gibts noch ein Getränk und eine Dusche, und danach fallen wir ins Bett.

Gute Nacht!

Gesamtstrecke: 257.44 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 78.35 km/h
Gesamtzeit: 03:21:35

Abfahrt München: 56708 km, 11.30 Uhr
Ankunft Linz: 56967 km, 14.45 Uhr

Gesamt: 259 km

 

2 Comments

  1. Christian

    Hey ihr zwei! Zum Fehler eures Wechselrichters kann ich zwar nix sagen, aber wir haben eine “Gästesteckdose” 😉 Gespeist durch bewährte Westech-Technik. Kann ich empfehlen! Ich nenn dir gerne die Quelle ;).
    Wir sehen uns Montag oder Dienstag am Lipno …

  2. gabi

    In Marktl gibt’s einen netten kleinen See, ideal zum Schwimmen und zum Abkühlen erhitzter Wechselrichterköpfe 😉 Prima Parkplatz direkt daneben. Dort haben wir auf unserer letzten Heimfahrt vom Lipno aus übernachtet. Wünsch euch noch eine gute Weiterfahrt und freu mich auf Montag oder Dienstag. Lasst euch nicht ärgern 😉
    lg
    Gabi

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