Sommerurlaub 2017 – Tag 5

Guten Morgen!

Heute war die mit Abstand heißeste Nacht, seit wir unterwegs waren.
Das Thermometer fiel nicht unter 28 Grad, an Schlaf war schwer zu denken!!!

Trotzdem stehen wir irgendwann auf… erstmal Frühstücken.

Wie uns schon einige Leser*innen gesagt hatten, hier gibt es doch ein paar Mücken / Schnaken / Moskitos… und die gehen natürlich alle auf mich!
Leider kann ich das unmöglich fotografisch festhalten, hier mal ein paar Beispielstiche (glaubt mir, es gibt noch mehr davon)

Ach ja, jetzt wissen wir auch, warum einige der Sträucher um unseren Platz so schön blühen, während andere eher der allgemeinen Trockenheit angepasst eher grau aussehen.

Unser wahnsinniger Nachbar aus Holland gießt regelmäßig die Sträucher in der Umgebung – mit dem Gartenschlauch.
Da wundert es mich nicht, wenn Italien auf dem trockenen sitzt. Sachen gibts…

Auch den Weg vor seinem Wohnwagen gießt er, damit es nicht so staubt.. ich bin echt sprachlos.

Wie echte gute Touristen gehen wir natürlich nicht ans Meer, sondern – HURRAAA – in die Super – Poollandschaft, um uns ein wenig chloren zu lassen!

Wie der Zufall so will, fängt gerade die Wassergymnastik an. Wir freuen uns mit den anwesenden Animatör*innen und ergreifen dann die Flucht.
Völlig entkräftet nehmen wir erstmal einen kleinen Snack zu uns ;-).

Dann gehts mit neuer Energie frisch ans Werk: Unser neuer Kühlschrank (der meine Erwartungen übrigens bisher zu mehr als 100% erfüllt) hat ja einen Kältespeicher für 16 Stunden, man könnte ihn also nachts abschalten – wenn man den Elan hätte und das nicht dauernd vergessen würde.

Ich habe ja in meinen guten Steca – Ladereglern auch Zeitschaltuhren drin. Perfekte Kombination, um eine automatische Kühlschrankabschaltung zu basteln und gleichzeitig auch den Verbrauch des Kühlschranks zu messen!

Also mache ich mich in der größten Mittagshitze auf in den Technikraum, um das ganze etwas umzuverkabeln.

Kurze Zeit später ist es auch schon geschafft. Der Kühlschrank läuft jetzt von 08:00 – 23:00 Uhr und schaltet in der Nacht automatisch ab. Wir sind gespannt.

Daraufhin haben wir uns erstmal ein kleines Eis verdient – haben wir ja (dank des neuen Kühlschranks) immer an Bord. Lecker!

Den Rest des Nachmittags isses eigentlich zu heiß für jede Bewegung, deshalb vermeiden wir diese bestmöglich und lesen das eine oder andere gute Buch.

Abends dann probieren wir das Campingplatzrestaurant aus.
Wir haben ja in Restaurants an Campingplätzen schon viel Freud und Leid erlebt, die Pizza hier ist aber in der Tat ausgezeichnet.
Tomatensauce, scharfe Salami, Mozzarella, Mozzarellakügelchen, Cherrytomatenkügelchen und Rauke – Rucola darf natürlich nicht fehlen.

Wir haben gelernt, daß man natürlich immer den guten Tafelwein in der Karaffe bestellt, dies tun wir natürlich auch!

Eine gute halbe Stunde später sind wir seeeehr Satt und torkeln zur Kasse.

Blöderweise ist das Cashgerät defekt, was den Herrn hinter uns extrem aufzuregen scheint. Er macht auf jeden Fall einen ziemlichen Lärm…

Wir sehen es ziemlich gelassen – wir sind schließlich in Urlaub.
Was ich hier überhaupt ehr eigenartig finde: Viele der Menschen, die hier augenscheinlich Urlaub machen, sind extrem im Stress, schlecht gelaunt und diskutieren oder streiten untereinander oder mit den Menschen, die sie umgeben.. Schade eigentlich – sollte man die paar Wochen Urlaub im Jahr nicht umso mehr genießen??
Naja, wir müssen auch nicht alles verstehen.

Wir taumeln nach dem ganzen Wein noch auf ein Tänzchen in die Arena – glücklicherweise läuft hier noch die Kinderanimation und für die sind wir zu alt 😀 .

Also gehts zurück an unseren Platz, der ganz im anderen Eck des Platzes liegt.

Nach einer kurzen Reanimationsphase (immer noch ca. 29 Grad im Schatten) machen wir uns dann wieder auf den Weg zur Strandbar, wir wollen euch ja nicht länger als Notwendig warten lassen ;-).

Morgen gehts weiter nach Savudrija, somit verlassen wir Italien nach (nur) 5 Tagen schon wieder… Wir sind gespannt!

Gute Nacht!

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