Sommerurlaub 2017 – Tag 8

Guten Morgen!

Nach dem Gewitter gestern Abend haben wir hervorragend geschlafen!
Heute ist wieder alles beim alten und das Meer strahlt herrlich blau…

Na dann… erstmal Frühstück ;-).

Gemäß unserer 2 – Nächte – Regel geht es ja heute mal wieder ein Stück(chen) weiter!

Wir checken aus, der Preis ist mehr als angenehm! 27 Euro die Nacht ist OK, für den Ausblick allemal…

Ein knappes Stündchen und flauschige 17 Kilometer später sitzen wir auf dem nächsten empfohlenen Campingplatz:
“Park Umag” in Karigador zwischen Umag und Novigrad.

In der Tat ein Kulturschock!
Der letzte Platz war sehr einfach und ziemlich naturbelassen, hier befinden wir uns in einer “Urlaubsstadt” die größer ist als Boos im Unterallgäu ;-).

Unsere anfängliche Skepsis weicht, als wir auf den Platz kommen, es ist eigentlich sehr nett hier, es gibt einen Haufen Kram, den wir nicht benötigen (leider haben wir die Tennisschläger vergessen 😉 ) und einen Haufen Restaurants, Verkaufsstände, einen Laden, der scheinbar biologische Lebensmittel führt (ich bin gespannt), es ist also einiges geboten.

Wir beziehen unseren Platz neben einem Augsburger Camperehepaar, die recht nett wirken und kommen gleich etwas ins Gespräch.

Ja, es könnte schlechtere Nachbarschaft geben!

Wieder einmal stehen wir direkt in der ersten Reihe am Meer, sehr schön hier!

Heute gibts natürlich wieder eine echt italienische Bierspezialität:

„Agnoli di Hein“ trinken wir, eine kleine Brauerei aus der Nähe von Rom. Italienischer geht’s kaum ;-).

Dann muss ich mal was tun, ein Urlaub ohne handwerkliche Tätigkeiten geht ja mal gar nicht.
Unsere Batterien schwächeln ja ein wenig, obwohl sie fast neu sind.
Ein Grund, sie mal einzeln an das Batterie – Test- und Ladegerät zu hängen und zu prüfen, was die Dinger noch hermachen.
Ich bin gespannt!

Während wir warten, bauen wir noch eben schnell den alten Wasserhahn aus – und den neuen ein.

Eine kleine Wasserschlacht später sieht das ganze recht ordentlich aus. Foto folgt, habe ich vor lauter Begeisterung vergessen…

Nach getaner Arbeit gehts natürlich ins Meer, was auch heute wieder eine hervorragende Abkühlung verspricht.
Als wir wieder kommen, ist eine lustige Familie aus dem hohen Norden in der Nähe eingezogen – mit gefühlten 12 Kindern, die alle gleichzeitig auf ihre armen Eltern einbrüllen. Niedlich…

Eine Stunde später räumt Vati den Wohnwagen aus. Da Vati schlechte Laune hat (“Vati, lass dir doch helfen, dann müssen wir danach auch nicht die Hälfte wegschmeißen”), fliegen die Einzelteile des “Kinderparadies mit 600 Teilen” im hohen Bogen aus dem Wohnwagen – und das Vorzelt steht noch lange nicht!

Das verspricht, noch Interessant zu werden ;-).

Da mir das ganze irgendwie zu laut wird, ziehe ich mich zu meinen Batterien in den Elektroraum zurück.
Georg sucht mein Handy, da wir ein Foto von der ganzen Installation machen wollen.
Auf dem Weg findet er – magisch – zwei köstliche Schinkenbrote!

Vor lauter Freude vergesse ich, ein Foto von dem Elektrokram zu machen…

Da wir jetzt schon irgendwie auf das Abendessen eingestimmt sind, gehts nach einem kurzen Telefonat mit Schuwerks (Glückwunsch zum Geburtstag an Alfons nochmal!) machen wir uns -mit den Rädern, zum laufen wäre der Platz einfach zu groß- auf zum Abendessen!

Wir landen in einem der unzähligen Restaurants, und es gibt ein landestypisches Bierchen für Georg einen Truthahn – Spieß und für mich ein geniales Steak vom Thunfisch mit Kartoffeln, Mangold und -wieder einmal- einer Menge Knoblauch. KÖSTLICH!!

Danach gibts wie immer ein Schnäpschen aufs Haus!

Danach drehen wir noch eine Runde über den Platz, der in der Tat och viel größer ist, als wir dachten!
Wir versuchen, an der (durchgehend geöffneten) Rezeption noch Waschmarken für die Maschine zu bekommen, diese werden leider (aus einem Grund, der auch der freundliche junge Mann hinterm Tresen nicht zu kennen scheint) nur zu bestimmten Zeiten des Tages verkauft werden.

Na, dann eben morgen!

So, genug für Heute…

Gute Nacht!

 

 

Gesamtstrecke: 15.97 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 44.12 km/h
Gesamtzeit: 00:23:50

Abfahrt Savudrija: 11.30 Uhr, 59304 km
Ankunft Karigador: 12.30 Uhr, 59321 km

Gesamt: 17 km

 

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