Wir arbeiten am S210H – es gibt viel zu tun!!!

Hier beschreibe ich Euch in der nächsten Zeit, was wir so alles am neuen Bus machen ließen – und selbst gemacht haben.

Da dies echt viel war und der Bus ca. 3 Wochen in der Werkstatt stand, dauert das noch etwas, alles zusammen zu fassen…

Den Schluß der Aktion gibt es heute schon:

Mittwoch vor dem Urlaub:

Endlich kann ich den Bus bei MAN Schneider Opfenbach abholen. Die Jungs haben mal wieder ganze Arbeit geleistet und einen Riesen Haufen an Wartungsgeschichten aufgearbeitet (und viele Meter Stahl verarbeitet – Der Arbeitsnachweis hat 7 Seiten oder so).

Aber: Wir wissen jetzt, daß wir ohne große Bedenken in Urlaub fahren können.

Da ja unsere Reifen (mal wieder) uralt sind, haben wir kurz entschlossen neue Reifen auf die Vorderachse machen lassen (incl. Felgen, die alten Felgen waren teilweise nicht mehr existent – mehr dazu später).

Deshalb heißt es jetzt: 100 km fahren und dann nochmal nachziehen.
Da ich ja ein intelligentes Kerlchen bin, fahre ich mit dem Bus nach Lindau – blöderweise kann er bei uns in der Einfahrt nicht über Nacht stehen, also ab zu Christa und Uwe – auf die beiden kann man sich einfach verlassen!

Nach einem netten Plausch und einer Besichtigung ihrer Baustelle lassen wir den Bus dort stehen.

Morgen holen wir ihn wieder ab, fahren nach Opfenbach und legen endlich mal einen Waschtag ein!!!

Donnerstag:

Nach dem Frühstück schnell zu Uwe an die Halle, den Bus holen.
Ich starte den Motor, damit wir gleich genug Druck haben (leider haben wir immer noch nicht alle Lecks gefunden), dann verabschieden wir uns von Uwe…

Plötzlich gehen alle Türen zu.

Hmmm, naja klar, genug Druck ist ja jetzt da.
Wir haben ja noch die Fahrertüre – ähm Georg, du bist doch durch die Fahrertüre eingestiegen und hast die davor aufgesperrt, oder?

Nein, natürlich nicht, die vordere Lufttüre ging ja einfach aufzuschieben.

Hmm, der Schlüssel steckt natürlich im Zündschloss – der Reserveschlüssel liegt auf dem Armaturenbrett, wo er hin gehört.

Perfekter Plan.

Uwe hat die Idee, machen wir ihn doch einfach am Motor aus und lassen die Lecks im Kreis 4 ihre Arbeit tun…

Gesagt getan.

Eine halbe Stunde und ein kühles Getränk später (danke Uwe auch dafür) gehen dann die Türen auf und wir können endlich los!

Wir tanken noch schnell voll… lächerliche 180 Euro (wir habens ja, muhahaha). Naja, wer Schön sein will, muss leiden.

In Opfenbach angekommen gibts erstmal eine Komplettwäsche, ein paar kleine optische Korrekturen müssen wir auch noch vornehmen.

Nach ein paar Stunden steht der Bus dann da und wartet auf uns, damit wir am Wochenende endlich in Urlaub fahren können – Hurraaa, wird auch Zeit!!!!

Gewaschen schaut er dann auch gleich wesentlich besser aus.

Am Freitag fahre ich nach der Arbeit noch schnell zu MAN Schneider und lasse die Räder nachziehen – nach einer Viertel Stunde haben wir dann auch verstanden, wie die Radkappen runter gehen – gut zu Wissen!

Jetzt ist es endlich so weit, wir können los!

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