Sommerurlaub 2020 Tag 3: Große Stadt und Kuschelcamping

Guten Morgen,
heute geht es weiter in die Große Stadt – München.

Vorher erklimmen wir aber nochmal bei herrlichem Wetter den Klosterberg, um einen Blick in die Kirche zu werfen.

Dann geht’s weiter nach München.

Eigentlich wollen wir mal wieder auf den recht netten Platz im Norden Münchens fahren, entscheiden uns aber relativ spontan, mal der Empfehlung meiner Eltern zu folgen, und fahren zu der großen Arena, die nachts immer so nett leuchtet (irgendeine Ballsportart, war das Fußball – ich kann mir das irgendwie nicht so richtig merken).
Hier soll es einen großen Stellplatz nicht weit von der UBahn geben.

Nach kurzer Suche landen wir dann auch auf dem komplett leeren Platz.
Eigentlich ganz nett hier!

Gesamtstrecke: 57.1 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 64.61 km/h
Gesamtzeit: 01:00:31

Wir laufen den (zugegeben etwas umständlichen) offiziellen Weg zur Ubahn (später erfahren wir dann, daß man auch direkt an der Arena vorbei laufen könnte – wenn man dies denn wüsste 😉 ) und fahren ca. eine Viertel Stunde nach München rein.

Wir wandeln durch die Stadt, nehmen einen stärkenden Kaffee zu uns, dann geht es auf in den Englischen Garten.
Auch hier ist Corona Allgegenwärtig, im Biergarten am Chinesischen Turm ist dies aber auch alles sehr gut organisiert. Wir nehmen ein Bierchen zu uns…

… dann gehts mit der UBahn weiter ins Gebiet um den Großmarkt.
Hier wollte ich schon immer mal ein Projekt anschauen, das mit interessant scheint: Den “Bahnwärter Thiel”.

Nett, wenn leider auch etwas versifft.

Wir wandeln durchs Großmarktareal, vorbei an “Därme Schönhofer”, dem Spezialisten für Därme aller Art.


Nicht weit von hier ein weiteres Projekt, das ich schon vor einigen Jahren zum ersten Mal besucht habe: Die Alte Utting!
Leute, wenn ihr mal in München seid, geht da hin! Das Ding ist der Hammer und man kann hier problemlos einen ganzen Abend verbringen – dies tun wir auch und ich lasse mal die Bilder sprechen.

Toll.

Dann wird es nochmal spannend: Wir fahren Roller!

Ich bin ja eigentlich kein großer Freund von dieser Elektrorollerschwemme, aber probieren muss man das doch mal…

Wir überleben und fahren mit der Ubahn wieder zurück zum Stellplatz, den wir nach einem stammen Fußmarsch durchs erstaunlich Grüne erreichen.

Hier hat sich leider einiges getan. Um den Bus hat sich eine Burg an anderen Campern aufgetürmt, die teils völlig ohne Rücksicht sehr dicht neben uns parken und quasi ihre Markise direkt vor dem Bus aufgestellt haben.

Ja, der Platz ist aber auch klein.
Ich bin ja ein kommunikativer Mensch, aber das nervt mich jetzt dann doch, was ich scheinbar auch deutlich zum Ausdruck bringe.
Die Nachbarn scheinen keine große Campingerfahrung zu haben, deshalb lassen wir das dann auf sich beruhen.

Abends dann noch ein toller Blick aus dem Fenster, bevor es dann ins Bett geht.
Gute Nacht!

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