Sommer 2018 – Tag 7: Inselhopping nach Dänemark

Guten Morgen!

Heute werden wir mal etwas Boot fahren…
Aber erstmal Frühstück.

Hier am Platz gibt es eine sehr ansehnliche Auswahl an verschiedenen Semmeln, die alle frisch gebacken werden. Guter Service!

Gegen halb 10 sitzen wir bei Fam. Schuwerk (deren Wohnwagen steht in der Mitte) und lassen uns unser Frühstück schmecken.

Georg überrascht mich mit der Frage: Hast Du den Kühlschrank ausgemacht? Der ist warm.
Na Super!!!

Ich fange gleich mal mit der Fehlersuche an… nix zu finden.
Gas ist da, die Flamme brennt, eigentlich sollte das Ding schon kühlen…

Ich finde nichts, schalte das Teil dann mal für eine halbe Stunde ab und siehe da: Danach scheint er wieder kalt zu werden.
Muss man nicht verstehen.

Wir haben beschlossen, Heute mal etwas ins Ausland zu fahren, und zwar mit der Fähre von Puttgarden nach Rødbyhavn.
Ein kleiner Hoppser nach Dänemark…

Glücklicherweise haben wir einige Autos hier am Platz, sonst müssten wir mit Öffentlichen Verkehrsmitteln (dem Bus 😉 hihihi) fahren.
Blöderweise liegt genau auf unserer Strecke eine Umleitung, was die Anfahrt nach Puttgarden etwas komplizierter gestaltet. Gegen halb 12 sind wir dann aber glücklich am Fährterminal gelandet und entern die „MS Deutschland“ zu einer kleinen Ostseekreuzfahrt.

Das Wetter ist ja mal wieder perfekt für eine Kreuzfahrt! So kanns noch eine Weile bleiben…

Wir genießen die Überfahrt (45 min) an Deck, wo es (trotz des Windes) recht angenehm ist.

Schließlich sind wir in Dänemark angekommen und werden gleich standesgemäß von einer Spalier stehenden Seemöwe begrüßt:

Hmm, die schläft bestimmt nur…

Dann was ganz ungewohntes: Passkontrolle ;-).

So, jetzt sind wir erfolgreich nach Dänemark eingereist und wandeln gleich mal einige Kilometer auf dem Jakobsweg.

Naja, zumindest bis zum nächsten Café. Hatte ich erwähnt, daß es ganz schön heiß ist?

Statt eines Cafés finden wir eine Pizzeria, die nach dem Ersten (etwas eigenartigen Eindruck) ein echter Glückstreffer ist. Die Pizza und der Rullenkebap sind Weltklasse!!!

Und ein kleines Øl gibt es auch (für einen erstaunlich erschwinglichen Preis).
Umgerechnet zahlen wir für alles zusammen ca. 30 Euro. Da kenne ich Dänemark aber anders…

Nach dem Essen wird es leider schon wieder Zeit für die Rückreise…

Wir wandeln durch den Wald, im Schatten der Bäume ist es erträglich.

Irgendwie sieht das hier alles etwas verlassen aus…

Die zig LKW, Busse und sonstigen Fahrzeuge vor den Fähren überzeugen uns aber vom Gegenteil…

Auf der Rückfahrt kippt die Eine oder der Andere noch ein kleines Schnäpschen (Aquavit geht ja bekanntlich immer)…

Dann sind wir auch schon wieder in Puttgarden.

Agathe lässt sich noch schnell (wie auch immer das funktioniert hat) das gesamte Parkgeld in Lachssemmeln wieder auszahlen.
Gut, das Abendessen ist gesichert, viel mehr verkraften wir heute eh nicht mehr.

Am Rückweg fahren wir noch schnell am örtlichen Baumarkt vorbei, ich muss jetzt doch mal einige Kleinigkeiten zum basteln besorgen.

Zurück am Platz gibts erstmal nen Kaffee, dann gehen die Harten von uns noch schnell in die Ostsee (heute leider ohne Fotodokumentation).

Gegen 19.30 Uhr, kommt dann ein kleiner Hunger auf. Eigentlich wollten wir uns heute nochmal mit den köstlichen Heringssemmeln verwöhnen lassen, leider hat der Heringsfachmann seit 18 Uhr geschlossen.

Blöd!

Na, dann gehen wir halt doch noch kurz in die Platzkneipe.
Es gibt Tomate mit Mozzarella, Spaghetti und ein Risotto (naja, eher Reis mit einer undefinierbaren Sauce) was, wenn man es nicht als Risotto bezeichnen mag eigentlich echt lecker ist!

Dazu -die Fachleute unter uns haben es natürlich sofort erkannt- ein köstliches, frisch gezapftes lokales Bierchen: Kielerdinger Alkoholfreies Weizen. Lecker!

Dann noch auf einen kurzen Absacker zu Familie Schwarz sen. und kurz drarauf fallen wir dann auch schon ins Bett.
Schuwerks treten morgen den Heimweg an, wir werden in Richtung Kopenhagen weiter fahren und Schwarzens bleiben noch eine Weile hier.

Gute Nacht!

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