Herbst 2020 – Tag 5: Donnerstag, Wandern in Koblenz

Guten Morgen!

Heute bleibt der Motor aus, wir gehen nach Koblenz.
Nach dem Frühstück geht’s schon los. Wir fahren wieder mal mit der Liesel über die Mosel…

… schlendern übers Deutsche Eck, das ebenfalls (im Vergleich zu sonst) nahezu menschenleer ist …

Leider ist der Zugang zum Denkmal gesperrt – also geht’s weiter zur Seilbahn, die uns mit einigen spektakulären Aussichten auf die Festung beingt!

Das ist wirklich ein riesiges Gebiet hier oben.
Wir schauen uns die Aussichtsplattform an…

… die uns noch einmal einen sehr schönen Blick über Nase, Rhein- und Moseltal bietet.

Dann geht es wieder über die Hochebene (ganz schön heiß hier) und in die Festung rein.

Nach einem letzten Panoramablick übers Deutsche Eck machen wir uns dann auf die Suche nach dem Schrägaufzug, der uns wieder ins Tal bringen soll.

Nach kurzer Suche finden wir diesen dann auch, sieht aber irgendwie seit längerem geschlossen aus.

Glück gehabt, es gibt noch einen weniger zugewachsenen Eingang.
Das ist ja echt witzig! Wir stehen vor einer ganz normalen Lifttüre, nachdem wir drücken erscheint auch das bei Liften übliche Pfeilsymbol, dieses zeigt allerdings nach links.

Und siehe Da, der Lift kommt auch wirklich von rechts nach links. Faszinierend…

Nach kurzer Fahrt sind wir dann unten. Noch ein Blick auf die Festung…

… dann gehts wieder in Richtung Stadt. Die Rheinfähre Gilles Schängel Shuttle wartet schon, um uns wieder zurück nach Koblenz zu bringen, denn genau genommen sind wir gerade in Ehrenbreitstein!

Wasser gehört zum Urlaub einfach dazu, ob es jetzt, Meer, See oder Fluss ist, völlig egal…

Wir schlendern durch Koblenz und landen in einem Café in der Fußgängerzone. Erstmal ein Eis, bzw, eine Limo.

Dann noch schnell etwas fürs Seelenheil tun und eine Kirche besichtigen (man munkelt, das hilft 😉 ).

Natürlich stellen wir ein Kerzle auf.
Dann geht’s wieder zurück zu unserer alten Freundin Liesel, die uns wie immer sicher über die Mosel bringt.

Schee war’s! Koblenz ist wirklich eine Reise wert, wir kommen wieder.

Der Campingplatz, der sich heute morgen fluchtartig geleert hatte, ist inzwischen wieder komplett ausgebucht. Faszinierend…
Wir haben neue Nachbarn, mit denen wir relativ schnell ins Gespräch kommen.
Die beiden haben einen nagelneuen Camper gekauft, und leider eine mehr als mangelhafte Einweisung dazu bekommen. Eigentlich ein Armutszeugnis!
Im Moment läuft das Frischwasser durch die Entleerventile schneller ab, als man es wieder füllen kann.

Wir bringen das in den Griff und ich erkläre ein paar Kleinigkeiten (wir haben die Probleme ja alle auch schon mal durchgemacht…), zum Dank werden wir auf ein frisch gezapftes Kölsch (aus einen überdurchschnittlich großen Glas – was mich natürlich sehr freut) eingeladen. Das ist schon Luxus, so ein Zapfhahn im Camper :-).

Wir unterhalten uns nett und kommen dann zufällig drauf, daß wir gemeinsame Bekannte in Lindau haben! So klein ist die Welt :-).

Dann basteln wir etwas am Bus, kleben einige Buchstaben unserer Typenbeschriftung, die ich in der Waschanlage verloren hatte und die Eine oder Andere Sache wieder fest, die in den letzten Wochen so abgefallen ist und vervollständigen die Installation unseres neuen Maxxfan Dachlüfters.
Hatte ich schon gesagt, daß das Ding echt gut ist???

Und nachdem wir die Blende montiert haben, schaut’s auch noch halbwegs vernünftig aus. Toll!!!

Abendessen wie gewohnt im Bistro am Platz – man muss nicht immer was neues suchen, wenn das Gute liegt so nah (oder so ähnlich).

Morgen fahren wir mal ein paar Kilometer die Mosel entlang – wir brauchen mal wieder etwas Abstand zu Städten und Menschen, also: Auf ins Landvergnügen!
Mal sehen, wo wir landen.

Gute Nacht!

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